Wie läuft LEADER ab?

Um durch LEADER gefördert zu werden, muss eine Region als sogenannte LEADER-Region anerkannt werden. Die konkrete Umsetzung basiert auf für jede Region individuell erstellten lokalen Entwicklungsstrategien. In Rheinland-Pfalz werden diese als ‚Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategien‘ (kurz LILE) bezeichnet.

Verantwortlich für die Umsetzung des LEADER-Prozesses bzw. der lokalen Entwicklungsstrategie ist die sogenannte Lokale Aktionsgruppe (LAG), die für jede anerkannte LEADER-Region gebildet wird. Um die Region möglichst gut zu repräsentieren, beinhaltet diese neben VertreterInnen aus der öffentlichen Verwaltung auch solche aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales sowie Zivilgesellschaft. Als Entscheidungsgremium kommt die LAG mehrmals im Jahr zusammen, um festzulegen, welche Projektideen eine LEADER-Förderung erhalten und in welcher Höhe diese erfolgt.

Das operative Geschäft erfolgt durch das durch die LAG beauftragte Regionalmanagement. Das Regionalmanagement ist für die Beratung  und Begleitung der Projektträger, Kooperations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Umsetzung der durch die LAG getroffenen Entscheidungen zuständig. Außerdem fungiert das Regionalmanagement als Schnittstelle zwischen den Projektträgern und der Bewilligungsstelle (ADD) in Trier.