Ehrenamtliche Bürgerprojekte

Haben Sie eine Idee, die die LEADER-Region Lahn-Taunus nachhaltig voranbringt und ehrenamtliches Bürgerengagement stärkt? Dann könnte für Sie die Förderung im Rahmen der sogenannten 'Ehrenamtlichen Bürgerprojekte' in Frage kommen!


4. Förderaufruf gestartet!

Ab sofort können alle Interessierten bis zum 2. April 2020 ihre Vorschläge einreichen.

Die Projektauswahl erfolgt etwa Mitte April.



Ob und in welcher Höhe ein Vorhaben als Ehrenamtliches Bürgerprojekt gefördert wird, hängt davon ab, ob und inwieweit es der Umsetzung der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE) dient und ehrenamtliches Bürgerengagement in der Region stärkt.

Jedes Einzelprojekt kann bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Dies ist eine Festbetragsförderung, d. h. die Fördersumme darf maximal der Höhe der Investitionskosten entsprechen. Je nach Bewertung durch die Arbeitsgruppe kann ein Projekt eine Standardförderung (maximal 1.000 Euro) oder eine Premiumförderung (maximal 2.000 Euro) erhalten.

Förderfähig sind nur Sachkosten. NICHT förderfähig sind Arbeitsleistungen.

Eine Förderung kann nur für gemeinnützige Anliegen erfolgen, d. h. Zuwendungsempfänger können nur gemeinnützige Organisationen, NGOs und Gruppen nicht organisierter Menschen sein. NICHT antragsberechtigt sind politische Parteien, kommunale Körperschaften oder Betriebe.

Wichtig: Eine Unterstützung ist nur für Einzelprojekte möglich, die noch nicht begonnen wurden.


Lässt sich das Projektvorhaben dem Förderrahmen Ehrenamtlicher Bürgerprojekte zuordnen, sind folgende Schritte einzuhalten:

  • 1. Bewerbung

    Eignet sich das Projektvorhaben als Ehrenamtliches Bürgerprojekt, reichen Sie beim Regionalmanagement der LEADER-Region Lahn-Taunus das Bewerbungsformular ein.

  • 2. Projektbewertung

    Zuständig für die Auswahl der Projekte ist die Arbeitsgruppe ‚Ehrenamtliche Bürgerprojekte‘ der LAG Lahn-Taunus. Sie kommt einmal jährlich zusammen, um zu entscheiden, welche Projekte eine Förderung erhalten. Die Entscheidung darüber, ob ein Projekt eine Förderung erhält und ob es eine Standardförderung (maximal 1.000 Euro) oder eine Premiumförderung (maximal 2.000 Euro) erhält, basiert auf eigens für dieses Förderprogramm erstellten Regelungen und Projektauswahlkriterien.

  • 3. Zielvereinbarung

    Nach dem Beschluss des Entscheidungsgremiums bekommen die Projektträger eine schriftliche Benachrichtigung durch das Regionalmanagement.

    Ist eine positive Entscheidung für das Projekt gefallen, wird eine Zielvereinbarung abgeschlossen, in der Ziel und Leistungserbringung aller Partner dokumentiert werden.

  • 4. Weitere Schritte

    Der Projektträger tritt in Vorleistung, d. h. die Kosten können erst nach ordnungsgemäßer Durchführung des Projektes ausgezahlt werden.

    Um die Förderung zu erhalten, müssen nach Abschluss des Projektes folgende Dokumente bei der LAG-Geschäftsstelle eingehen:

    • Kurzer Sachbericht / Bestätigung der Durchführung des Einzelprojektes durch den lokalen Akteur,
    • Nachweise für die Durchführung (ggf. Rechnungen bzw. ähnliche Belege, Presseberichte, Fotos oder sonstige Nachweise),
    • Schreiben inklusive Zahlungsaufforderung und Bankverbindung.


    Die Auszahlung der Mittel erfolgt durch die LAG-Geschäftsstelle.