Zehn Teilnehmende im Alter zwischen 69 und 85 Jahren nahmen an dem Kurs teil. Viele von ihnen hatten ihren letzten Erste-Hilfe-Kontakt vor Jahrzehnten bei ihrer Führerscheinprüfung – ein Umstand, der laut Kursleitung Julia Friedrich keineswegs ungewöhnlich ist. Umso wichtiger war es den Organisatoren, die Kenntnisse wieder aufzufrischen und die Hemmschwelle im Ernstfall zu senken.
Im Theorieteil standen vor allem altersrelevante Notfälle wie Schlaganfall, Krampfanfall, Atemnot, Hitze- und Kältenotfälle sowie Herzinfarkt im Mittelpunkt. Anschließend ging es an die praktische Umsetzung: geübt wurden die stabile Seitenlage, verschiedene Umlagerungstechniken und die Herzdruckmassage.
Nach anfänglicher Zurückhaltung beteiligten sich die Seniorinnen und Senioren zunehmend aktiv am Geschehen. „Alles, was man tut, ist besser, als nichts zu tun“ – mit diesem ermutigenden Satz nahm Kursleiterin Friedrich den Teilnehmenden die Angst, im Ernstfall etwas falsch zu machen.
„Ich freue mich sehr, dass dieser Kurs so gut angenommen wurde und unseren Seniorinnen und Senioren mehr Sicherheit im Alltag vermittelt hat – denn Erste Hilfe ist keine Frage des Alters“, so Bürgermeisterin Maren Busch zu der rundum gelungenen Veranstaltung, die – einig waren sich alle – unbedingt Wiederholungscharakter hat. Dank gilt Rescue Concept, den Organisatoren sowie den engagierten Aktiven der Seniorenkonferenz.


