Gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Diez Maren Busch, der Bürgermeisterin der Stadt Diez Annette Wick, den Vertretern der Wirtschaftsförderung Lars Wittmaack (WFG Limburg-Weilburg) und Andreas Minor (WFG Rhein-Lahn-Kreis) sowie dem Geschäftsführer der W. F. Kaiser u. Co. GmbH, Marcel Rusitschka, wurde die aktuelle Situation des Unternehmens erörtert.
Trotz der schwierigen Ausgangslage war es allen Beteiligten ein wichtiges Anliegen, den Blick bewusst nach vorne zu richten und Perspektiven für den Standort und die Beschäftigten zu entwickeln.
Bei der ausführlichen Betriebsbegehung – inmitten der laufenden Fertigung – konnten sich die Teilnehmenden ein unmittelbares Bild von den Produktionsabläufen machen. Sichtbar wurde eine leistungsfähige industrielle Infrastruktur, moderne Fertigungsprozesse sowie eine engagierte und erfahrene Belegschaft. Derzeit sind rund 65 Mitarbeitende am Standort beschäftigt – mit dem Potenzial, perspektivisch weiter zu wachsen. Aktuell läuft die Produktion im Ein-Schicht-Betrieb, nachdem in der Vergangenheit im Drei-Schicht-System gearbeitet wurde. Die vorhandenen Strukturen ermöglichen eine flexible Anpassung der Kapazitäten – ein Aspekt, der den Standort auch für potenzielle Investoren besonders attraktiv macht.
Die Produktionsstätte in Diez ist die zentrale Fertigung für Kaiser Backformen und verfügt über vielseitige Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Neben der bisherigen Herstellung von Backformen eröffnet die vorhandene Technik auch Perspektiven für neue Produktbereiche: überall dort, wo Metall gestanzt, geformt oder weiterverarbeitet wird.
Zwar wird der Markenname „Kaiser“ künftig nicht weiter am Standort geführt werden können, gleichzeitig bietet sich damit Raum für neue Ideen, neue Produkte und neue Marken. Der Standort selbst – mit seiner Infrastruktur, seinem Know-how und seinen Fachkräften – bleibt ein wertvoller industrieller Kern.
„Wir haben heute einen zukunftsfähigen Standort mit vielfältigen Perspektiven erlebt“, betont Bürgermeisterin Maren Busch. „Jetzt gilt es, diese Chance aktiv zu nutzen und einen Investor für Diez zu gewinnen.“
Auch Stadtbürgermeisterin Annette Wick unterstreicht: „Diez steht für industrielle Tradition und engagierte Fachkräfte. Wir möchten alles daran setzen, diesen Standort zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Die Verbandsgemeinde und die Stadt Diez rufen daher gemeinsam mit den Partnern der Wirtschaftsförderung gezielt dazu auf, sich mit den Möglichkeiten vor Ort auseinanderzusetzen: Gesucht werden Investoren, die das Potenzial erkennen und bereit sind, den Standort mit neuen Konzepten in die Zukunft zu führen.
von links: Andreas Minor (WFG Rhein-Lahn-Kreis), Annette Wick (Bürgermeisterin der Stadt Diez), Marcel Rusitschka (Geschäftsführer der W. F. Kaiser u. Co. GmbH),
Maren Busch (Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Diez), Lars Wittmaack (WFG Limburg-Weilburg)
Der Termin endete mit einer symbolischen Geste: Alle Teilnehmenden erhielten eine original Kaiser-Backform in Herzform – ein Zeichen für die Verbundenheit mit dem Standort und den gemeinsamen Willen, für die Produktionsstätte eine positive Zukunft zu gestalten.
