Im Rahmen der Reihe „Bürgermeisterin in Bewegung“ lernt Bürgermeisterin Maren Busch regelmäßig das vielfältige Engagement in der Verbandsgemeinde Diez kennen – und längst sind es nicht mehr nur Vereine, die sie zu einem Perspektivwechsel einladen: Auch die Freiwillige Feuerwehr Einheit Birlenbach-Fachingen hat die Terminreihe für sich entdeckt.
So folgte Maren Busch nun gemeinsam mit
Ortsbürgermeister Thorsten Riedel der Einladung ins neue Gerätehaus Birlenbach und
erlebte bei einer realitätsnahen Übung hautnah, was es bedeutet, wenn im
Einsatz jede Minute zählt.
Bevor die Übung begann, erhielten die beiden Bürgermeister einen Einblick in die persönliche Schutzausrüstung sowie das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W), dem Haupteinsatzfahrzeug der Birlenbach-Fachinger Einheit. Auch ein Atemschutzgerät durfte Maren Busch testweise anlegen – und bekam bereits dabei eine Vorstellung davon, welche körperlichen Anforderungen Feuerwehrangehörige im Einsatz bewältigen müssen.
Um 20 Uhr startete schließlich die Übung. Was genau die Einsatzkräfte erwarten würde, war zuvor niemandem außer den Übungsleitern bekannt, denn das Szenario wurde bewusst möglichst realitätsnah vorbereitet – auch den Führungskräften war vorab nicht bekannt, was sie erwarten würde: Angenommen wurde ein Heizungsbrand in der Turnhalle der Zentralen Sportanlage Diez mit einer vermissten Person, im Verlauf der Übung zusätzlich mit einem verletzten Feuerwehrmann.
Maren Busch wurde dem Wassertrupp des TSF-W zugeteilt und unterstützte beim Aufbau der Wasserversorgung sowie der Bereitstellung des benötigten Materials für den Angriffstrupp. Im weiteren Verlauf bereitete sie sich gemeinsam mit ihrem Trupppartner, dem Wehrführer Kevin Lenau, als Sicherheitstrupp vor und wurde hierfür nahezu vollständig mit der Atemschutzausrüstung ausgestattet. Schnell wurde deutlich: Auch ohne aufgesetzte Atemschutzmaske ist die Ausrüstung alles andere als ein Leichtgewicht.
Als schließlich ein Atemschutznotfall eines Kameraden im Innern der Turnhalle simuliert wurde, musste der Sicherheitstrupp zur Rettung eines verunglückten Kameraden ins Gebäude vorgehen. Dieser wurde aufgefunden und mithilfe eines Bergetuchs ins Freie gebracht. Für die Bürgermeisterin wurde dabei eindrucksvoll deutlich, wie wichtig eingespielte Abläufe, gegenseitiges Vertrauen und Teamarbeit im Feuerwehrdienst sind.
„Die Arbeit unserer Feuerwehr verdient seit jeher Respekt und Anerkennung. Doch selbst ein Stück weit erleben zu dürfen, was Feuerwehrarbeit bedeutet, war noch einmal etwas ganz Besonderes“, zeigte sich Maren Busch beeindruckt. „Jeder Handgriff muss sitzen und jeder kann und muss sich auf die anderen verlassen. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient unseren großen Dank.“
Nach der Übung stand schließlich noch das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft auf dem Programm, bevor der Abend in geselliger Runde ausklang.
Der Besuch der Feuerwehreinheit Birlenbach-Fachingen gab wertvolle Einblicke und zeigte eindrucksvoll, wie viel Know-How, Verantwortung und Teamgeist hinter dem ehrenamtlichen Einsatz für die Allgemeinheit stehen.








