Gückingen

Gückingen, auf einem Ausläufer des Westerwaldes ruhig gelegen, ist von dörflichem Charakter geprägt. Der Ortsteil Königstein bietet eine spektakuläre Aussicht auf das Schloß Oranienstein und das Lahntal.

Die erste urkundliche Erwähnung liegt aus dem Jahr 1367 vor. Auf dem Gebiet des heutigen Ortes befand sich ein landwirtschaftliches Anwesen, dass zu dem auf der anderen Lahnseite im heutigen Diez ansässigen Kloster Dierstein gehörte.  Auf diesem Hof wurde im 13. und 14. Jahrhundert in der Hauptsache Ackerbau, Viehzucht und auch Weinbau betrieben.  Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges kam es zu wiederholten Plünderungen und Verwüstungen  durch schwedische und französische Truppen, von denen sich die Ansiedlung generationenlang nicht erholte, so dass es 1720 nur zehn bewohnte Häuser in Gückingen gab.

Der Weinbau wurde im 18. Jahrhundert eingestellt. Das Kloster Dierstein wurde im Dreißigjährigen Krieg ebenfalls schwer zerstört die Reste wurden in den Jahren danach abgetragen.

1676 wurde an selber Stelle das Schloss Oranienstein erbaut. 

Ab 1806 war der Ort Teil des Herzogtums Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde.  Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland Pfalz

Im Rathaus gibt es eine kleine private Ausstellung prähistorischer Funde aus 2000 v. Chr. zur Zeit der Kelten, gefunden in der Gückinger Sandgrube.


Hundesteuer und Hebesätze im aktuellen Haushaltsjahr


Hundesteuer

 1. Hund
 2. Hund 3. Hund Kampfhundsteuer
 40,00 €
 60,00 €
 80,00 €
 615,00 €


Hebesätze für Realsteuern

 Grundsteuer A
 Grundsteuer B
 Gewerbesteuer
 300
 365
 365

Wasserhärtegrade



Gückingen


Gesamthärte mmol/l   3,27
Gesamthärte Grad dH hart 18,3