Die Verbandsgemeinde Diez hat am 4.
März 2026 im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung über den aktuellen
Stand und die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung informiert.
Bürgermeisterin Maren Busch freute sich, rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung in der Turnhalle der Karl-von-Ibell-Schule begrüßen zu können. Sie beschrieb einleitend die vorläufigen Ergebnisse sowie die nächsten Schritte des Planungsprozesses.
Durch das beauftragte Planungsbüro DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) wurden sodann die wesentlichen Erkenntnisse der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt.
Volker Broekmans und Julia Alex erläuterten unter anderem die bestehende Struktur der Wärmeversorgung, den aktuellen Wärmebedarf in den einzelnen Ortsteilen sowie mögliche Optionen für eine zukünftige Wärmeversorgung.
Ein besonderer Fokus lag auf der Einordnung der verschiedenen Teilgebiete innerhalb der Verbandsgemeinde. Dabei wurde verdeutlicht, in welchen Bereichen künftig voraussichtlich dezentrale Lösungen, beispielsweise Wärmepumpen, eine wichtige Rolle spielen können und in welchen Gebieten grundsätzlich auch eine leitungsgebundene Wärmeversorgung geprüft werden könnte. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, dass die kommunale Wärmeplanung als strategisches Instrument dient und diese weder unmittelbare Verpflichtungen für einzelne Gebäude oder Eigentümer noch für die öffentliche Infrastrukturplanungen begründet. Vielmehr zeigt sie für alle Akteure grundsätzlich denkbare Lösungen und Optionen auf.
Im Anschluss an die Präsentation der Planungsergebnisse folgte ein Fachvortrag durch Christian Zarmstorf von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, in welchem die Inhalte des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie deren Bedeutung für private Hauseigentümer dargestellt wurden.
Erörtet wurden insbesondere die gesetzlichen Anforderungen an Heizungsanlagen, mögliche Optionen für einen Heizungswechsel sowie bestehende Beratungs- und Förderangebote. Während die kommunale Wärmeplanung eine strategische Perspektive für die zukünftige Wärmeversorgung der gesamten Verbandsgemeinde eröffnet, standen in diesem Vortrag vor allem die individuellen Handlungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt.
Im Nachgang hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anmerkungen einzubringen. Diskutiert wurden dabei unter anderem mögliche Heizungsalternativen, aktuelle Entwicklungen bei Investitions- und Betriebskosten sowie bestehende Fördermöglichkeiten.
Mit der kommunalen Wärmeplanung verfügt die Verbandsgemeinde Diez nun über eine strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Wärmeversorgung. Die Ergebnisse dienen künftig als Orientierung für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere relevante Akteure bei Entscheidungen im Wärmesektor.
Alle Informationen rund um die kommunale Wärmeplanung sind auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Diez unter www.vgdiez.de/kwp abrufbar.



