Seniorenkonferenz

Die Seniorenkonferenz der Verbandsgemeinde Diez tagte zum 50. Mal

Jubiläumssitzung geprägt von Herzlichkeit, engagierter Teilhabe und dem Austausch zukunftsorientierter Ideen

Am Donnerstag, 20. November, war es soweit: Die gut besuchte 50. Seniorenkonferenz öffnete ihre Türen und bot den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm. Bürgermeisterin Maren Busch begrüßte im Café Rosé in der Diezer Wilhelmstraße herzlich die zahlreich erschienenen Seniorinnen und Senioren. Bei Kaffee und Gebäck stellten die Mitarbeiterinnen des Sozialamts – Stefanie Fritz, Claudia Jagomast und Carmen Ruhl – neue Unterstützungsangebote vor, die darauf abzielen, den Alltag älterer Menschen zu erleichtern und ihre Lebensqualität weiter zu fördern.

Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte das Sozialamt mehrere Neuerungen, darunter die Ankündigung einer aktualisierten Info-Broschüre für Senioren. In den kommenden sechs Monaten werden alle Inhalte neu zusammengestellt, und das dabei entstehende Heft wird die vielfältigen Seniorenangebote in der Verbandsgemeinde sowie Veranstaltungshinweise darstellen. Außerdem wurde der neu aufgelegte praktische Notfall-Planer sowie der speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmte Notfall-Ausweis vorgestellt. Beide Entwürfe wurden durch das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ der Verwaltung gestaltet und erhielten viel Lob seitens der Senioren. Notfall-Planer und -Ausweis sollen im Alltag Orientierung geben und in schwierigen Situationen eine schnelle und gezielte Hilfe ermöglichen. 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung brachten sich die Senioren engagiert in die Diskussion ein und steuerten zahlreiche wertvolle Anregungen zu Notfall-Planer und -Ausweis bei. 


In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie bestehende Angebote weiter verbessert und noch besser auf die Bedürfnisse der älteren Generation abgestimmt werden können. Das Team der Sozialverwaltung nahm die Vorschläge dankbar auf, um sie in die zukünftige Arbeit und Planung einfließen zu lassen.

Anlässlich des 50. Jubiläums der Seniorenkonferenz hatte das Sozialamt außerdem eine Initiative eingeladen, die seit vielen Jahren beispielhaft für gelebte Solidarität und Hilfsbereitschaft steht: den Verein der →Nachbarschaftshilfe Esterau. Unter der Leitung ihres Vorsitzenden Bernd Nöllge unterstützt der Verein Menschen jeden Alters, die im Alltag auf Hilfe angewiesen sind – sei es bei Einkäufen, Erledigungen, Fahrdiensten oder organisatorischen Aufgaben. 

Die Jubiläumssitzung der Seniorenkonferenz wurde so zu einem lebendigen Ausdruck von Wertschätzung, Verantwortung und sozialem Miteinander – ein Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Handeln den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärkt.

Die Nachbarschaftshilfe Esterau e. V. besteht seit November 2016. Sie organisiert Hilfen für Menschen in der Esterau und ihren Nachbargemeinden.  Mit bürgerschaftlichem Engagement und gemein-samem Handeln soll die Lebensqualität in den Ortsgemeinden verbessert werden.

Teilnehmende Gemeinden sind bisher:  Eppenrod, Isselbach, Giershausen, Hirschberg, Horhausen, Holzappel, Geilnau, Langenscheid, Charlottenberg, Scheidt, Cramberg, Dörnberg, Laurenburg, Wasenbach, Steinsberg und Balduinstein.

Die Nachbarschaftshilfe richtet sich natürlich an alle Generationen. Sie besteht sowohl aus Helferinnen und Helfern, als auch denjenigen, welche die Hilfe in Anspruch nehmen wollen.

Angebotene Hilfen sind:

⦁ Fahr- und Begleitdienste zum Arzt, zu Ämtern, zu Einkäufen,… 
⦁ kurzfristige Unterstützung bei Engpässen im Haushalt 
⦁ Unterstützung bei kleineren Gartenarbeiten 
⦁ Kinderbetreuung
⦁ …und vieles mehr

Die Hilfe, die wir gegenseitig leisten, soll nicht als Konkurrenz  zu ansässigen Firmen, Beschäftigten, sozialen Einrichtungen und anderen Vereinen stehen. 

Es gilt der Grundsatz: "Vereinsmitglieder helfen Vereinsmitgliedern!"

Weitere Informationen finden Sie auf der eigenen Homepage: https://www.nahi-esterau.de/



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