Standesamtliche Trauungen sind wieder mit erweitertem Personenkreis möglich

ab 18. Mai 2020

Während der zurückliegenden Wochen inmitten der Corona-Pandemie waren zwar Eheschließungen grundsätzlich möglich, allerdings nur im sehr kleinen Rahmen. Seit dem 18. Mai 2020 haben Hochzeitspaare nun wieder die Möglichkeit, die standesamtliche Eheschließung mit einem erweiterten Kreis von Gästen und Anwesenden vorzunehmen.

Die erste Landesverordnung zur Änderung der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung vom 15. Mai, die zum 18. Mai Gültigkeit erlangt hat, beinhaltet nämlich eine Lockerungsregelung insbesondere für Trauungen:

    „An standesamtlichen Trauungen dürfen neben de Eheschließenden, der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten, weiterer für die Eheschließung notwendiger Personen und zwei Trauzeuginnen oder Trauzeugen folgende Personen teilnehmen:

    1. Personen, die mit einem der Eheschließenden im ersten Grad verwandt sind, und
    2. Personen eines weiteren Hausstands.“ Darüber hinaus dürfen nun auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als 1 Person pro 10 qm Raumfläche anwesend ist.

    Weil das Trauzimmer in der Verbandsgemeindeverwaltung lediglich etwa 35 Quadratmeter Raumfläche bietet, dürfen dort weiterhin nur drei Personen teilnehmen. In den beiden anderen Trau-Standorten in der Verbandsgemeinde Diez – das sind Schloss Schaumburg und das Diezer Grafenschloss – sind die Platzverhältnisse jedoch großzügiger. Entsprechende Vorbereitungen für die einschlägig bekannten Hygiene- und Abstandsmaßnahmen wurden von den jeweiligen Betreibern getroffen: Im Diezer Grafenschloss steht der Saal „St. Remigius“ bereits ab sofort wieder für Trauungen zur Verfügung, er bietet mit 76 Quadratmetern Raumfläche Platz für bis zu sieben Personen. Neben der Standesbeamten und dem Brautpaar können so beispielsweise zwei Trauzeugen und zwei zusätzliche Personen mit dabei sein. Das Trauzimmer auf Schloss Schaumburg, wo die Zeit der Corona-Beschränkungen für weitere Umbau- und Renovierungsarbeiten genutzt wurde und wird, soll ab Juni wieder verfügbar sein.

    Die Entscheidung über die Wahl der Räumlichkeit und die damit verbundene Anzahl von Gästen während der standesamtlichen Eheschließung liegt natürlich ganz beim Brautpaar selbst.

    Die für das Standesamtwesen zuständige Dezernentin, Erste Beigeordnete Claudia Schäfer, freut sich besonders darüber, dass nun auch wieder – trotz der weiterhin bestehenden Einschränkungen gegenüber den Zeiten vor der Pandemie – etwas Romantik bei den Trauungen zurückkehren darf: „Festliche Traureden werden nun wieder den rein formellen Akt ergänzen und den Tag der Eheschließung um die dazugehörigen Emotionen und feierlichen Worte bereichern – ein wichtiges Stück Normalität kehrt somit auch für diesen Lebensbereich zurück“, so Schäfer.

    Gemeinsam mit dem Standesamt-Team der Verbandsgemeinde Diez – dies sind: Iris Drieschner, Katja Ludwig und Annegret Strauch – steht Claudia Schäfer allen Brautpaaren bei Fragen und Unsicherheiten gerne zur Verfügung.


    / Tod, Sterbefall

    Zuständige Mitarbeiter

    Frau Iris Drieschner

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    Postadresse

    Gebäude: Verbandsgemeindeverwaltung Diez
    Room Nr.: E 17
    Floor: Erdgeschoss
    Louise-Seher-Straße 1
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    Funktion

    Standesbeamtin

    Details

    Frau Katja Ludwig

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    Gebäude: Verbandsgemeindeverwaltung Diez
    Room Nr.: E 16
    Floor: Erdgeschoss
    Louise-Seher-Straße 1
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    Funktion

    Standesbeamtin

    Details

    Frau Annegret Strauch

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    Gebäude: Verbandsgemeindeverwaltung Diez
    Room Nr.: E 16
    Floor: Erdgeschoss
    Louise-Seher-Straße 1
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    Details

    Leistungsbeschreibung

    Beurkundung des Sterbfalls

    Zu den traurigen Anlässen, an denen das Standesamt aufgesucht werden muss, gehört der Tod eines Angehörigen. In aller Regel bedienen die Hinterbliebenen sich hier der Dienstleistung eines Bestattungsinstituts, das auch die sogenannten Behördengänge übernimmt. Die Bestattungsinstitute wissen auch, welche Unterlagen beizubringen sind.

    Was ist zu tun?

    Bei natürlichem Tod ist unverzüglich die Leichenschau zu veranlassen. Spätestens am nächstfolgenden Werktag ist der Sterbefall mündlich dem Standesamt anzuzeigen.

    Sofern die Hinterbliebenen sich selbst um die Beurkundung bemühen wollen, sind folgende Unterlagen mitzubringen:

    • Todesbescheinigung mit Leichenschauschein (stellt der feststellende Arzt, ggf. das Krankenhaus aus)
    • Familiestammbuch oder, falls ein solches nicht vorliegt oder nicht fortgeführt wurde:
      • Familienbuch (beglaubigte Abschrift; wird regelmäßig geführt beim Wohnsitzstandesamt der Eheleute)
    • Familienbuch der Eltern, wenn der Verstorbene unverheiratet war (beglaubigte Abschrift), oder, falls ein Familienbuch nicht geführt wird:
      • Abstammungsurkunde (Standesamt des Geburtsortes)

    In Einzelfällen können weitere Unterlagen erforderlich sein.

    Bei unnatürlichem Tod (Unfall, Fremdverschulden usw.) ist unverzüglich die Polizei zu verständigen. Die Sterbefallanzeige wird in diesen Fällen von der Polizei veranlasst.

    Bestattung auf den Friedhöfen der Stadt Diez oder den Ortsgemeinden?

    Zur Bestattung bedarf es einer Bestattungsgenehmigung durch die örtliche Ordnungsbehörde. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird diese Genehmigung durch die Mitarbeiter des Standesamtes ausgestellt. Der Bestattungstermin wird in der Regel zwischen den Angehörigen und der Friedhofsverwaltung der Verbandsgemeinde (Friedhöfe Stadt Diez) bzw. dem jeweiligen Ortsbürgermeister festgelegt.

    Erdbestattungen oder Einäscherungen dürfen frühestens 48 Stunden und spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Eintritt des Todes erfolgen.

    Sie erhalten weitere Informationen zum Thema Tod, Sterbefall im rlp-bürgerservice

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